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Samstag, 3. August 2019

Ein altes Gedicht zum Wochenende ....


Schwebende Zukunft

Habt ihr einen Kummer in der Brust
Anfang August
Seht euch einmal bewußt
An, was wir als Kinder übersahn.

Da schickt der Löwenzahn
Seinen Samen fort in die Luft.
Der ist so leicht wie Duft
Und sinnreich rund umgeben
Von Faserstrahlen, zart wie Spinnenweben.

Und er reist hoch über euer Dach,
Von Winden, schon vom Hauch gepustet.
Wenn einer von euch hustet,
Wirkt das auf ihn wie Krach,
Und er entweicht.

Luftglücklich leicht.
Wird sich sanft wo in Erde betten.
Und im Nächstjahr stehn
Dort die fetten, goldigen Rosetten,
Kuhblumen, die wir als Kind übersehn.

Zartheit und Freimut lenken
Wieder später deren Samen Fahrt.
Flöge doch unser aller Zukunftsdenken
So frei aus und so zart.

Joachim Ringelnatz

Freitag, 2. August 2019

Abgekühlt ....


hat sich das Klima aber erhitzt sind die Gemüter! Wie lange will diese Merkel Regierung noch so weiter machen? Es ist das schlimmste, was uns angetan wurde in den letzten siebzig Jahren! Eine zerstörte Landschaft aber auch eine zerstörte Industrie, dazu die Plünderung unserer Sozialkassen, von den Renten ganz zu schweigen.

Denken diese angeblichen Eliten, sie werden ihre Pensionen noch bekommen? So dämlich kann man doch nun wirklich nicht sein!

Wer kann, verlässt Deutschland und es werden jährlich mehr Deutsche, die ihre Heimat verlassen. Es sind Ärzte, Akademiker, Ingenieure und Wissenschaftler. Wer soll das alles noch finanzieren, was die angebliche Elite verbockt?



7:12 Minuten

Donnerstag, 1. August 2019

Eine Kurzgeschichte ....


Draußen regnet es gerade, das ist gut für die Pflanzen und den ausgetrockneten Boden. Es hat auch abgekühlt und man kann durchatmen. Zeit für eine kleine Geschichte!

Der zauberhafte Pfau

Es war einmal ein Pfau, der war so schön, dass es keine Sünde war, ihn zu beneiden, sondern ganz natürlich. So geschah es auch einem jungen Mädchen: "Ach," seufzte es, "wenn ich doch so schön wäre wie du."

"Das lässt sich machen," sagte der Pfau, den eine solche Bemerkung nicht überraschte und der sich für solche Gelegenheiten vorbereitet hatte, "ich habe Magie studiert, und es wäre mir ein Vergnügen, dich in einen Pfau zu verwandeln."

Bei diesen Worten hob er verführerisch seine prachtvolle Schleppe zu einem grün-golden glänzenden Rad, dessen bunte Augenflecken das Mädchen ansahen, als wollten sie schon mit der Verzauberung beginnen.

"Allerdings," fuhr er fort, "so hübsch wie ich wirst du nur, wenn ich dich in ein Männchen verwandle. Und - jetzt kommt das Wichtigste: Als Pfau musst du immer dasselbe Kleid tragen, Tag und Nacht, Jahr für Jahr."

Da kehrte sich das Mädchen wortlos ab, lief eilig nach Hause und zog sich um.

Verfasser unbekannt



7:48 Minuten