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Freitag, 14. November 2014

Endlich Wochenende ....

das haben wir auch bitter nötig. 

Wir sind die ganze Woche sehr früh aufgestanden. Fred hat draußen am Bau gearbeitet und ich habe mich um meine Pflanzen gekümmert, die nicht winterhart sind. Nun sind sie alle im Haus untergebracht. Nur der Oleander steht noch draußen, denn der verträgt Temperaturen bis -5°C. Ich habe noch Tomatenpflanzen in Töpfen, die noch Früchte tragen. Letztes Jahr habe ich das schon mal ausprobiert und es klappte prima. Allerdings muss man die Pflanzen rechtzeitig ins Haus stellen, sobald es Frost gibt sind sie hinüber. Eine Pflanze habe ich letztes Jahr nämlich übersehen und darum weiß ich es so genau.

Und natürlich macht sich der Haushalt auch nicht alleine. Da gibt es immer genug zu tun! Heute war ich dann noch einkaufen und habe uns Vorräte mitgebracht. Es ist recht beschwerlich, solche Mengen zu kaufen aber dafür habe ich eine Weile Ruhe. Ich hasse es nämlich einzukaufen!

Als ich die Waren dann in meinen Wagen packte fiel mir auf, dass ich noch etwas vergessen hatte. So ging ich noch einmal in den Laden, wo kaum Betrieb war und holte mir das Vergessene. Freitags ist die beste Einkaufszeit zwischen 12 und 13 Uhr, da ist der Laden nämlich recht leer. Wenn ich da an Heidelberg denke, da war Freitags das Einkaufen der reinste Stress. Allerdings war ich da auch immer später dran, denn ich musste ja arbeiten. Man verbrachte dort viel Zeit in der Warteschlange an der Kasse, was hier recht selten vorkommt. Bin ich froh, dass dies alles hinter mir liegt. Stressfreier lebt es hier schon in dem ländlichen Vorpommern-Greifswald, dafür bekommt man hier auch nicht alles in großer Auswahl geboten. Aber wir haben ja Internet und was es hier nicht gibt, das bestellen wir.

Am Dienstag werden dann die großen Fenster für unseren Bau angeliefert. Sie kommen aus Polen und sind sehr viel preisgünstiger als hier bei uns. Überhaupt, in Polen gibt es gute Handwerker, die wesentlich preiswerter sind als hier. Und das wichtigste daran, sie beherrschen ihre Arbeit besser als hier. Die guten Handwerker sind abgezogen und was noch hier ist, die liefern meist Pfusch für viel Geld ab. Das können wir nun gar nicht gebrauchen.

Unseren Zaun haben wir auch aus Polen und Jiri ist ein zuverlässiger Handwerker und hat das alles prima gemacht. Na ja, er ist eigentlich Deutscher und nun eben Pole. Schließlich haben die Polen noch ein großes Stück Land, das eigentlich deutsch ist. Kohl hat es ihnen geschenkt!

Da fällt mir jetzt die Krim ein. Auch sie wurde verschenkt von dem Ukrainer Nikita Chruschtschow als er sowjetischer Parteichef war. Russland hat sich die Ukraine in einer friedlichen Abstimmung wieder zu sich ins Reich geholt. Vielleicht gelingt es uns ja auch eines Tages, unser Land wieder zu unserem Reich zu holen. Nein, nicht in die Firma! Dann hätten wir nämlich eine gute Chance wieder ein unabhängiger und souveräner Staat zu werden.

Ich wünsche Euch einen schönen Samstag!