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Mittwoch, 20. April 2022

Russland vor UN-Sicherheitsrat

Die Ukraine und ihre Bürger werden als geopolitischer Spielball und Kanonenfutter missbraucht.

Der russische UN-Botschafter Dmitri Poljanski sagte dem Rat, dass die Sorgen der westlichen Länder über die Ukraine und die Ukrainer "sehr kurzsichtig" und von Eigennutz getrieben seien. Gäbe es wirklich diese uneingeschränkte Solidarität für Menschen, die vertrieben werden, hätte der Westen nicht acht Jahre lang schweigen dürfen, als aus der Ukraine Hunderttausende Menschen flohen, weil sie sich von der Regierung und dem ukrainischen Militär bedroht sahen und waren. Wie er weiter ausführte, seien seit dem Maidan-Putsch 2014 mindestens 2,5 Millionen Ukrainer nach Russland geflüchtet.

Poljanski meint, dass die Ukraine heute vielmehr ausgenutzt werde, um die Menschen "lediglich als Kanonenfutter in ihrem direkten Krieg gegen die Russische Föderation" zu missbrauchen und die Ukraine zu einem geopolitischen Spielball zu machen.

Gleichzeitig, so fügte er hinzu, "reiben sich die Waffenhersteller in den westlichen Ländern eifrig die Hände, wenn sie ihre Gewinne aus der gestiegenen Nachfrage nach militärischen Produkten berechnen."

Zudem wirft Russland der Ukraine vor, dass deren radikale Kämpfer immer wieder "menschliche Schutzschilde" zu ihrem eigenen Schutz missbrauchen. Jüngst hatten Asow-Kämpfer, die sich seit Wochen im Stahlwerk Asow-Stahl verschanzen und von russischen Militärs eingekesselt sind, behauptet, dass sich zahlreiche Zivilisten bei ihnen befänden. Russland hat bereits zwei Ultimaten an die Kämpfer gestellt, sich zu ergeben und Korridore für Kämpfer und Zivilisten errichtet. Jedoch wurde diese Möglichkeit nicht wahrgenommen. Poljanski glaubt, dass die Kämpfer die Zivilisten missbrauchen, um russische Angriffe auf die Anlage in Mariupol zu verhindern.

"Einen Monat nach der Belagerung des Werks Asow-Stahl erklärten dieselben Radikalen und Neonazis plötzlich, dass sich angeblich die ganze Zeit über Zivilisten in dem Werk befunden hätten, obwohl sie bis gestern nie ein Wort darüber verloren hatten. Sie erwähnten auch dann keine Zivilisten, als Hunderte von ihnen, einmal umzingelt, nachgaben und die Waffen niederlegten. Sie haben sich also wieder einmal selbst entlarvt: Die einzige Erklärung dafür, dass Zivilisten in das Innere des Asow-Stahlwerkes gelangen konnten, ist, dass sie als menschliche Schutzschilde herhalten müssen."

Poljanski kritisierte zudem, dass der Westen mutmaßliche Kriegsverbrechen des ukrainischen Militärs ignoriere, nachdem Streumunition gegen russische Streitkräfte eingesetzt wurde.

"Aber aus irgendeinem Grund sehen wir bei unseren westlichen Kollegen keinerlei Interesse, dieses abscheuliche Verbrechen und die Verletzung der Normen des humanitären Völkerrechts durch Radikale zu verurteilen", sagte Poljanski.

Mehr auf der Webseite: RT de  


Gefangener britischer Kämpfer aus Mariupol im Interview

"Ich sah Soldaten mit Hakenkreuz-Aufnähern"

In der vergangenen Woche versuchten mehr als 1.000 Soldaten aus dem Stahlwerk "Iljitsch" im Nordosten der Stadt Mariupol auszubrechen. Es war neben dem Stahlwerk "Asowstal" der letzte Rückzugsort ukrainischer Soldaten in der Stadt – der Ausbruchsversuch scheiterte. Die Soldaten legten ihre Waffen nieder und ergaben sich den russischen Truppen, darunter auch der Brite Aiden Aslin. Dieser hatte jahrelang in der ukrainischen Armee gedient. Zuvor kämpfte er zusammen mit kurdischen Milizen in Syrien. Aiden hat nun unter anderem dem britischen Journalisten Graham Phillips ein Interview gegeben und erklärt, warum er in der ukrainischen Armee diente, was er in Mariupol erlebte und wie er heute über den Krieg denkt.

Der 28-Jährige hofft nun auf die Hilfe der britischen Regierung und fordert diese auf, einem Gefangenenaustausch zuzustimmen, damit er wieder freikommt. Der Austausch von Aiden und einem weiteren britischen Kämpfer soll gegen den von der Kiewer Regierung seit Wochen festgehaltenen ukrainischen Oppositionellen Viktor Medwedtschuk erfolgen.

Wir zeigen Ihnen einige Auszüge aus dem Interview, worin Aiden unter anderem darauf eingeht, was er über das Asow-Bataillon denkt und ob er diese für Nazis hält. Zudem berichtet er über die Morde an gefangen genommenen russischen Soldaten und wie er seine Behandlung in Gefangenschaft bisher erlebt hat.  

 

Das gesamte Interview (englisch) ist hier zu finden: 

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