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Dienstag, 12. September 2017

Mein blauer Spatz ....

oder auch Caryopteris clandonensis ist ein hübscher, kompakt wachsender Strauch, der etwa 70 cm hoch wird und sich gut verzweigt. Er soll sich sehr in Breite ausdehnen, was ich noch nicht beurteilen kann, da ich mir zwei dieser hübschen Pflanzen in diesem Frühjahr bestellt habe. Diese sind zwar gut gewachsen aber in den Folgejahren sollte er sich zu einem kleinen Busch mit zahlreichen, dunkelblauer Blüten, nämlich Bartblumen entwickeln.

Mein blauer Spatz, eine Bartblume

Der kleine Busch blüht vom Sommer bis in den Frühherbst und zieht zahlreiche Insekten an.
Die Bartblume ist winterhart. Sie friert im Winter etwas zurück und muss darum kräftig zurück geschnitten werden im Frühjahr.

Caryopteris clandonensis oder Blauer Spatz

Ich plane, in die Mitte dieser zwei Büsche eine rosafarbene Edelrose zu pflanzen. Sahen diese beiden Pflanzen doch recht unscheinbar aus, so haben sie sich mittlerweile zu einem Hingucker entwickelt.

Ich wünsche Euch einen schönen Dienstag!



1:58 Minuten

Montag, 11. September 2017

Ein sommerlicher Tag ....

liegt hinter uns.

Man konnte auf der Terrasse sitzen und die Sonne genießen. Am Freitag und Samstag war es richtig kalt bei uns. Wir waren nahe daran, die Heizung einzuschalten, haben es dann aber doch nicht getan.

Chitalpa Summer Bells oder auch Baum - Oleander

Unsere Tierchen waren mit draußen und genossen die Sonne mit uns. Am Spätnachmittag wollte Cleo dann ins Haus und ich ging mit ihr. Sie tut mir so leid, die kleine Maus. Jeden Tag muss sie die Pillen nehmen. Ich verpacke sie immer in ein Lekkerli und dann nimmt sie es aber nur, weil ich sie darum bitte. Ich glaube, sie tut es für mich. Sie schaut mich dann immer so traurig mit ihren großen Augen an und mir geht das Herz auf. Hoffentlich kann sie noch ein paar Jahre mit uns verbringen.

Während ich dann mit Cleo im Haus war, entschloss ich mich, noch ein paar Pflanzen zu bestellen. Wir haben mit der Baumschule sehr gute Erfahrungen gemacht. Auch die beiden Reklamationen wurden anstandslos bearbeitet. Ich erhielt für den Baum-Oleander eine Gutschrift und der gefüllte Jasmin wird mit meiner nächsten Lieferung auch nachgeschickt. Alle Pflanzen waren hervorragend verpackt und gesund. Eine einzige Pflanze ist mir kaputt gegangen aber sehr viel später. Es war eine einfache Hortensie, von der ich noch vier andere habe, die gut angewachsen sind.

Meine Passionsblume
Die Passionsblume ist voller Knospen aber bisher zeigten sich erst zwei Blüten. Wenn schlechtes Wetter ist, dann bleiben die Blüten geschlossen. Ich bin ganz begeistert von diesen wunderschönen Blüten. Gestern entdeckte ich dann auch noch einen Ableger, den ich umsetzen werde, wenn er etwas größer ist.

Die Natur um mich herum ist meine größte Freude. Natürlich auch Fred und unsere Tierchen, die und viel Freude machen. Fred beobachtet Cäsar wie er sich auf unseren Rasenmäher setzte. Er glaubte unbeobachtet zu sein und legte seine Pfoten aufs Lenkrad. Dann ging er mit der rechten Pfote zum Anlasser. Der Schlüssel steckte natürlich nicht aber es ist doch unglaublich, wie man beobachtet wird. Das hätte man filmen sollen.

Hoffentlich haben wir noch ein paar schöne, sonnige Herbsttage. Der Winter kommt noch früh genug.

Ich wünsche Euch einen tollen Wochenstart in eine angenehme und stressfreie Woche!



5:39 Minuten - Sieht so unsere Zukunft aus? Sehenswert!

Sonntag, 10. September 2017

Eine wunderschöne Geschichte ....

Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen Schüler der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz neben den Namen zu lassen. Dann sagte sie zu den Schülern, sie sollten überlegen, was das Netteste ist, das sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen können und das sollten sie neben die Namen schreiben.


Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war und bevor sie den Klassenraum verließen, gaben sie Ihre Blätter der Lehrerin. Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihre Mitschüler über den Einzelnen aufgeschrieben hatten. Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste. Schon nach kurzer Zeit lächelten alle.

"Wirklich?" hörte man flüstern. "Ich wusste gar nicht, dass ich irgendjemandem was bedeute!" und "Ich wusste nicht, dass mich andere so mögen", waren die Kommentare. Niemand erwähnte danach die Listen wieder.

Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander oder mit ihren Eltern diskutiert hatten, aber das machte nichts aus. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt. Die Schüler waren glücklich mit sich und mit den anderen.

Einige Jahre später war einer der Schüler gestorben und die Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers. Die Kirche war überfüllt mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt oder gekannt hatte, ging am Sarg vorbei und erwies ihm die letzte Ehre. Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg. Als sie dort stand, sagte einer der Anwesenden, die den Sarg trugen, zu ihr: "Waren Sie Marks Mathelehrerin?" Sie nickte: "Ja". Dann sagte er: "Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen." Nach dem Begräbnis waren die meisten von Marks früheren Schulfreunden versammelt. Marks Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen.


"Wir wollen Ihnen etwas zeigen", sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche. "Das wurde gefunden, als Mark verunglückt ist. Wir dachten, Sie würden es erkennen." Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und auseinander gefaltet worden war. Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten. "Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben", sagte Marks Mutter. "Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt."

Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin. Charlie lächelte ein bisschen und sagte: "Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in der obersten Schublade in meinem Schreibtisch". Die Frau von Heinz sagte: "Heinz bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben." "Ich habe meine auch noch", sagte Monika. "Sie ist in meinem Tagebuch." Dann griff Irene, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen. "Ich trage sie immer bei mir", sagte Irene und meinte dann: "Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt."

Die Lehrerin war sehr berührt. Sie hatte damals als sie den Kindern, diese Aufgabe erteilte, nicht geahnt, wie wichtig sie für alle sein würde.

Verfasser unbekannt

Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen vergessen wir oft, dass jedes Leben eines Tages endet und dass wir nicht wissen, wann dieser Tag sein wird. Deshalb sollte man den Menschen, die man liebt und um die man sich sorgt, sagen, dass sie etwas Besonderes und Wichtiges sind. Sag es ihnen, bevor es zu spät ist.

Denke daran, Du erntest, was Du säst. Was man in das Leben der anderen einbringt, kommt auch ins eigene Leben zurück.

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag!