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Donnerstag, 17. Januar 2019

Es wird kälter ....

und das, obwohl bei uns schon viele Pflanzen neue Triebe haben. Schade eigentlich!
Ich habe ein schönes, altes Gedicht für Euch gefunden. Ich hoffe, es gefällt Euch.


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Der Eislauf

Der See ist zugefroren
Und hält schon seinen Mann.
Die Bahn ist wie ein Spiegel
Und glänzt uns freundlich an.

Das Wetter ist so heiter,
Die Sonne scheint so hell.
Wer will mit mir ins Freie?
Wer ist mein Mitgesell?

Da ist nicht viel zu fragen:
Wer mit will, macht sich auf.
Wir geh'n hinaus ins Freie,
Hinaus zum Schlittschuhlauf.

Was kümmert uns die Kälte?
Was kümmert uns der Schnee?
Wir wollen Schlittschuh laufen
Wohl auf dem blanken See.

Da sind wir ausgezogen
Zur Eisbahn alsobald,
Und haben uns am Ufer
Die Schlittschuh angeschnallt.

Das war ein lustig Leben
Im hellen Sonnenglanz!
Wir drehten uns und schwebten,
Als wär's ein Reigentanz.

Hoffmann von Fallersleben, August Heinrich 1798-1874




2:29 Minuten

Mittwoch, 16. Januar 2019

Picasso und Tiger ....



Am Freitag, den 21.12.2018 hatten wir einen Termin für Tiger uns Picasso. Tiger ist so zahm und lieb, er lässt alles mit sich machen. Ich kann ihn auf den Arm nehmen, was er sogar genießt. So schnappte ich mir Tiger und brachte ihn in die Transportbox, was er sich gefallen ließ. Er war auch ganz ruhig als ich die Türe schloss. Dann wollten wir Picasso holen, der hatte den Braten wohl gerochen und ließ sich nicht einfangen. Egal was wir anstellten, Picasso war schneller.

So fuhren wir dann nur mit Tiger zum Tierarzt, der seinen letzten Arbeitstag hatte und dann seine Praxis schließt, um in seinen wohlverdienten Ruhestand zu gehen. Selbstverständlich hat er uns die Visitenkarte seiner Kollegin gegeben, damit wir im Notfall Hilfe bekommen.

Schon die Fahrt nach Friedland war schlimm. Tiger miaute herzzereißend. Ich versuchte ihn mit Worten zu besänftigen, was mir teilweise gelang.

Beim Tierarzt ließ sich Tiger auch ohne Probleme aus der Transportbox nehmen und in einen Käfig vom Tierarzt setzen. Solange er mich sah, vertraute er mir. Ich hatte ein schlechtes Gewissen, weil ich sein Vertrauen so missbrauchte. Wie lange wird er mir das wohl übel nehmen?

Tiger, er wiegt schon mehr als 6 Kg und ist im gestreckten Zustand mehr als einen Meter lang

Nach einer halben Stunde konnten wir Tiger abholen. Er schlief tief und fest. Mona und Tiger haben sich immer sehr gut verstanden, darum dachte ich, beide können bei mir im Wohnzimmer bleiben. Während Tiger immer noch schlief, beäugte ihn Mona. Ich hatte die Türe zur Transportbox noch geschlossen, weil ich nicht wusste wie Mona reagiert.

Nach einer Weile war es Mona wohl zu blöd und sie legte sich in ihre Hütte. Mona ist ein recht braves Katzenmädel. Natürlich stellt sie schon mal was an, das ist aber nicht schlimm.

Tiger schlief immer noch und mittlerweile machte ich mir Sorgen. Normalerweise hätte er nach einer halben Stunde aufwachen sollen aber er schlief noch fast zwei Stunden. Wir haben nachgesehen, ob Tiger noch atmet und waren beruhigt.

Ich saß an meinem PC und warf immer wieder einen Blick auf die Transportbox, die ich mittlerweile geöffnet hatte. Mona lag in ihrer Hütte und schlief.

Tiger spielt mit dem vom Wind verwehten Laub

Plötzlich war die Box leer! Ich suchte Tiger, der im Bad war auf der Katzentoilette, die er ganz allein gefunden hat. Tiger war vorher noch nie hier oben im Wohnzimmer. Als ich ihn fand, saß er auf der Badewanne. Mit traurigen Augen schaute er mich an. Glaubt mir, ich hatte wirklich ein ganz schlechtes Gewissen!

Tiger nahm es mir nicht übel, er vertraute mir weiter. Ich tröstete ihn, so gut ich konnte. Später hat er sich dann über seinen Napf hergemacht und auch viel Wasser getrunken, was gut ist. Er scheint das alles gut zu verkraften und ist nun immer bei mir. Während ich hier schreibe, liegt er auf meinen Füßen und schmiegt sich an mich. Noch nie hatte ich so ein Verhältnis zu einem Kater. Wir beide mögen uns!

Tiger hat das alles schon am nächsten Tag gut verkraftet und war wieder der Alte. Heute ist das alles vergessen aber Picasso, der muss noch zum Tierarzt. Er lässt sich nicht mehr von uns hochheben, ansonsten schmust er genau so lieb wie Tiger.

Picasso, er spielte mit dem Schnee

Picasso, unser Model

Picasso im Ruhezustand



4:43 Minuten

Dienstag, 15. Januar 2019

Lilofee und Mona ....


unsere zwei Katzendamen. Sie wurden am 14.12.2018 sterilisiert.

Es war ein Drama, anders kann man es nicht nennen. Eigentlich haben Lilofee und Mona sich immer gut verstanden, die zwei Mädels aber nach der OP war es ganz anders. Mona ist die ruhigere, die auch sehr gut mit Cleo, unserem Chihuahua auskommt. Lilofee ist eine Kämpferin. Immerhin haben wir alle um das Leben von Lilofee gebangt als sie noch sehr klein war. Sie war sehr lieb und versteht auch schon sehr viel.

Nach der OP als wir wieder zu Hause waren, fauchte Lilofee ihre Schwester Mona an, so dass ich Mona in einen anderen Raum mitnahm.

Mona

Fred kümmerte sich um Lilofee, die bei ihm in seinem Büro schlief. Er verbrachte die Nacht dort, um Lilofee nicht alleine zu lassen. Ich nahm Mona und Cleo mit in unser kleines Wohnzimmer. Cleo brachte ich dann in unser Schlafzimmer, da es anders gar nicht ging. Ich übernachtete dann im Wohnzimmer mit Mona, während Cleo die Nacht ganz alleine im Schlafzimmer schlief.

Selbstverständlich habe ich Cleo erzählt, warum das so ist. Sie versteht alles und hat es akzeptiert. Die Nacht verlief bei mir ruhig, während Fred einige Probleme mit Lilofee hatte. Lange war Lilofee sehr verändert, während Mona schnell wieder ganz normal war.

Heute sind beide wieder ganz normal und lieb. Sie spielen zusammen, verbringen die Nacht allerdings in getrennten Zimmern.

Tiger und die kesse Lilofee

Leider habe ich wenig Bilder von Mona und Lilofee. Auf dem ersten Bild ist Tiger mit Lilofee zu sehen. Am besten lässt sich Picasso fotografieren, er scheint gerne Model zu spielen. Diese Bilder zeige ich Euch demnächst.



1:19 Minuten