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Donnerstag, 6. Oktober 2022

Die deutsche Regierung macht sich gesprächsunfähig

Im Gespräch mit Willy Wimmer

In diesem Interview mit Helmut Reinhardt erklärt der ehemalige Parlamentarische Staatssekretär im Verteidigungsministerium Willy Wimmer die Rolle Deutschlands und der NATO im Ukraine-Konflikt. Er erklärt, was die Ausweitung der russischen Grenze in Richtung Westen bedeutet und welche Auswirkungen die Sprengung der Pipelines in der Ostsee für die Welt haben könnte. Zudem geht er auf eine mögliche Rolle Gerhard Schröders und Donald Trumps hinsichtlich erforderlicher Friedensverhandlungen ein.

Das Gespräch wurde am 5.10.2022 aufgezeichnet.

Link zum angesprochenen Dokument des Wissenschaftlichen Dienstes

des Deutschen Bundestags:

https://www.bundestag.de/resource/blob/892384/d9b4c174ae0e0af275b8f42b143b2308/WD-2-019-22-pdf-data.pdf  

 

Scott Ritter: Russland hat diesen "Angriffskrieg" nicht begonnen ....

dennoch wird die NATO eine große Niederlage erleben.

Scott Ritter, ehemaliger Offizier für Aufklärung der US-Marineinfanterie und UN-Waffeninspekteur geht in seinem jüngsten Interview auf den Antrag der Ukraine auf eine NATO-Mitgliedschaft ein und sagt dem westlichen Militärbündnis eine Niederlage voraus. Er glaubt nicht, dass die NATO wirklich bereit ist, alles aufs Spiel zu setzen, um Russland zu besiegen, während Russland tatsächlich um seine Existenz kämpft.

Die NATO, so Ritter, wird aus der Sache nicht unbeschadet herauskommen und auf die ein oder andere Weise, eine Niederlage einstecken müssen. Was die westliche Behauptung angeht, dass Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine gestartet habe, widerspricht er dieser. Denn Russland habe jahrelang versucht, einen Krieg zu verhindern und hatte nie die Intention, die ost-ukrainischen Gebiete an Russland anzuschließen.

Wie er ausführt, waren es tatsächlich die NATO und die Ukraine, die diesen Konflikt provoziert und herbeigeführt haben und sämtliche Chancen auf einen friedlichen Ausgang ausschlugen.  

 

Klarstellung zu China - Ulrich Völkel

Ulrich Völkel lebt seit 2007 in China. Als Ingenieur betreibt er in Foshan eine Firma, die sich dem Bau und der Entwicklung von Rennmotorrädern widmet.

Das, was in den westlichen Medien über China berichtet wird, schockiert Ulrich Völkel. Da ist die Rede von einem Überwachungsstaat, der seine Bevölkerung mit Hilfe eines "Social Scoring"-Systems unterdrückt. Da wird erzählt, China sei der Staat, der die Menschenrechte mit Füßen tritt. Kurz: China muss der Alptraum sein.

Doch ist das wirklich so oder versucht der Westen, der allmählich seine Hoheit an Macht verliert, durch plumpe Propaganda vom wirklichen Erfolg Chinas abzulenken?

Das Interview führte Alex Quint.

Ich muss da an Nordkorea denken, das gleiche Spiel. Dann habe ich einen Bericht einer Journalistin aus dem Westen gefunden, der mir eine ganz andere Sicht vermittelte. Allein die Bilder sprachen Bände.

Bei einer Reise in den Libanon, kaufte ich mir einen Baedecker Reiseführer. Nichts davon stimmte! Dafür habe ich Zeugen.