Dienstag, 4. Februar 2014

Ein neuer Fall von Steuerhinterziehung ....

hat mich dazu gebracht mal nach den Verjährungen zu schauen und da habe ich erstaunliches festgestellt! Man wird einfach nicht schlau daraus! Mir scheint, die Verjährungen werden nach Gesicht und vielleicht auch Höhe der Steuerhinterziehung festgesetzt. Sie schwanken zwischen fünf und zehn Jahren. Bei einer Selbstanzeige sollte man auf jeden Fall einen Anwalt an der Seite haben.

Quelle: Steuerdelikt.de

Alice Schwarzer musste wohl für die letzten zehn Jahre Steuern plus Zinsen nachzahlen. Ich meine irgendwo gelesen zu haben, die Zinsen lägen bei 6%. Ein guter Zinssatz für das Finanzamt! Wer auf eine Rückzahlung seiner Steuern wartet, sollte mal nachfragen, ob er bei verspätetem Eingang auch 6% Zinsen erstattet bekommt.  

Für die Rentner ist es ja mittlerweile auch recht unübersichtlich geworden, wenn man eine Betriebsrente oder eine private Altersrente bekommt. Renten müssen teilweise versteuert werden, obwohl 50% der Einzahlungen in die Rentenkasse schon einmal versteuert wurden, werden jetzt bei Rentenantritt 2014 schon 68% versteuert und jedes Jahr, dass man später in Rente geht, kommen noch einmal 2% dazu. Es ist und bleibt Betrug! 50% ja, mehr als 50%, nein! Denn man hat ja schon 50% versteuert als man sein Gehalt/Lohn bekam. Privat- oder Betriebsrenten müssen zu 100% versteuert werden, zusätzlich muss man auch noch den vollen Beitrag zu Kranken- und Pflegeversicherung zahlen. Wer vorsorgt wird in jedem Fall beschissen!

Anstatt die Steuererklärung etwas durchsichtiger zu gestalten, wird sie immer wirrer und undurchsichtiger. Ich mache meine Steuererklärung nicht mehr selbst, sondern habe einen Steuerberater, der das für mich erledigt. Das kostet im Jahr 100 bis 120€ aber manchmal verdient man die dann, so wie es mir passiert ist, da das Finanzamt einen Fehler machte und mir mehr abknöpfen wollte als ich zahlen mußte. Das waren immerhin knapp 300€.

Noch etwas zur Schwarzarbeit. Wer sich eine Putzfrau leistet, der kann sie auch anmelden bei der Knappschaftskasse. Es kostet zwar etwas mehr aber man ist dann auch kein Steuerhinterzieher. Allerdings muss die Putzfrau dann auch das Einkommen bei ihrer Steuer angeben. Hartzler dürfen 165€ ( oder jetzt soger mehr?) hinzu verdienen, ohne einen Abzug hinnehmen zu müssen. Allerdings muss das Amt darüber unterrichtet werden und der Arbeitgeber muss ihn angemeldet haben. Der Arbeitgeber kann bis 6 Monate später nachmelden, der Hartzler allerdings nicht. Andere müssen das bei ihrer Steuererklärung mit angeben.
Mein Gott, was für ein Verwaltungsstaat! 

Ich wünsche Euch einen schönen Mittwoch!

Krokus

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