Mittwoch, 19. Juni 2019

Schreck am Nachmittag ....

Lilofee

Am vergangenen Sonntag war es recht heiß und so verbrachten wir fast den ganzen Tag draußen im Freien. Um uns herum unsere Kätzchen, die uns immer wieder gut unterhalten.

Etwa um 16 Uhr war ich dann mit Cleo draußen, die bei der Hitze lieber im Haus ist. Tiger begleitete uns, von den anderen Katzen war keine zu sehen. Fred war gerade im Haus, wollte aber gleich wieder kommen.

Plötzlich schoss ein großer, schwarzer Hund an mir vorbei, etwa 20 Meter hinter unserer Lilofee. Mir blieb fast das Herz stehen. Ich nahm Cleo auf den Arm und schrie laut um Hilfe. Fred hörte es und kam auch gleich.

Der Hund lief hinter Lilofee her, direkt in unsere Garage, die wir als Schutz für die Katzen immer offen haben. Er blieb dann mit der Leine zwischen unseren Rasenmähern und dem Golfwagen hängen. Das hat Lilofee wohl ihr Leben gerettet.

Ich selbst war derart verstört, auch aus Angst um die kleine Cleo. Hätte er sie entdeckt, wäre wohl auch ich ein Opfer geworden. Ich zitterte nach diesem Schock, das auch eine Weile anhielt.


Der Besitzer des Hundes, den wir kennen, der eigentlich auch ein vernünftiger Mensch ist, stand schon vor unserem Tor und wartete. Er hat den Hund, eine Mischung aus Pitbull und Rottweiler an einem langen, alten Bergsteigerseil eigentlich im Griff. Aber dieses mal, hat der Hund wohl das Seil durchgebissen als er Lilofee sah.

Er meinte, in unserem Zaun ist ein Loch, wo der Hund wohl herein kam als er die Katze sah. Das ist richtig! Allerdings ist das Loch so klein, dass der Hund da nicht durchkam. Wir haben es immer wieder geschlossen und immer wieder ist da ein Loch.

Fred hat die Leine, die eingeklemmt war gelöst. Der Hund war allerdings nicht mehr an der Leine, die hatte er durchgebissen. Lilofee blieb wohl soviel Zeit, um sich in Sicherheit zu bringen.

Der Hund schoss dann aus unserer Garage und lief zu unserem Tor. Dort machte er einen Satz über den Zaun und war draußen bei seinem Eigentümer.

Der Mann entschuldigte sich und meinte, hätte er die Katze erwischt, na dann hätte er sie mitgebracht. So hatten wir noch Hoffnung unsere Lilofee zu finden.

Es dauerte lange, wir suchten sie überall, denn die Türen zu Werkstatt und Gartenbereich standen offen. Irgendwann kam dann Mona aus der Garage und ein paar Minuten später Lilofee. Beide waren verstört, Mona weniger aber Lilofee hatte einen Schock und ist nun sehr ängstlich, was ich verstehe.

Wir hatten tatsächlich auch schon eine kleine Herde Kühe, die von der Bundestrasse, durch hupende Autofahrer über unser Grundstück liefen. Der Zaun hielt sie nicht auf und ich hatte Glück, dass ich da nicht gerade mit meiner Chihuahuadame Cleo unterwegs war.
Nachts war dann auch schon mal ein Pferd unterwegs. Ja, das Landleben ist wirklich nicht langweilig!

Lilofee und Mona



1:17 Minuten

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen