Dienstag, 9. Februar 2016

Faschingsdienstag ....

und um Mitternacht ist der ganze Spuk vorbei. Was für ein Glück!
Ich selbst komme eigentlich aus einer Faschingshochburg und habe als junges Mädel von der Weiberfasnacht bis zum Aschermittwoch immer kräftig mitgefeiert. Manchmal war an Schlaf nicht zu denken aber ich ging trotzdem zur Arbeit. Wenn man jung ist, dann hält das auch durch. 

Meine Schneeglöckchen

Später zog ich dann nach Heidelberg. Eigentlich sollte es nur vorübergehend sein, da ich mit meinem Heimatort tief verwurzelt war. Aber dann habe ich mein Herz in Heidelberg verloren und bin dort geblieben. Den größten Teil meines Lebens verbrachte ich dort und war glücklich und zufrieden.
In Heidelberg ist an Fasching nicht viel los. Es gibt dort zwar ein paar Feste, da haben die Leute ein Hütchen auf, schunkeln und das war es dann auch. Heute habe ich mit Fasching nichts mehr am Hut. 
In ein paar Tagen, am Valentinstag 2007, bin ich dann hier angekommen. Der Möbelwagen war schon ausgeladen und kam mir entgegen als ich mit meinem Wagen das kleine Dorf erreichte. 
Eigentlich fühlte sich alles gut an. Wir haben uns zusammen gerauft und halten heute mehr denn je zusammen. Aber dann trat der Bürgermeister auf den Plan, der uns hier viel zerstörte. Seit etwa 16 Monaten redet der nicht mehr mit uns und unsere Entschädigung haben wir bis heute noch nicht bekommen. Der antwortet nicht einmal auf Schreiben! Ist ihm sein Amt zu Kopf gestiegen? Mir kommt der fast wie Merkel vor, nichts sehen, nichts hören, sondern alles aussitzen. Wir werden wohl um eine persönliche Klage nicht herum kommen. Schließlich hat er das alles in Eigenregie veranstaltet und das zuständige Amt außen vor gelassen. Warum nur?
Ich wünsche Euch einen schönen Dienstag!